Tierquälerei… Wie Hunde baden gehen können oder: in meiner Badewanne bin ich Kapitän!

Veröffentlicht auf von supergau

Guten Samstagmorgen. Hoffentlich seid Ihr alle gut ausgeruht, sonst könntet Ihr das, was folgt, vielleicht nicht verkraften. Und schon gar nicht, wenn Mensch ein Sensibelchen ist.

Okay, heute schreibe ich mal ganz allein, Dandy. Weil wir die Nacht fast durchgemacht haben und nebst Frauchen erst heute Morgen gegen 5.00 Uhr schlafen gingen. Keine Ahnung, was die da an ihrer Kiste so alles zu tun hatte. Meine Hundefresse, bei der müsste ein Zweibeiner sich tatsächlich unter den Schreibtisch stellen, sich Intel Pentium bla bla auf die Stirne klatschen und simulieren, er sei ein Computer. Dann bekäme derjenige noch ihre Aufmerksamkeit. Ist das nicht merkwürdig? Andererseits lässt sie ja für uns wirklich alles stehen und liegen. Also von daher sind wir froh, das hier kein Zweibeiner mehr einziehen darf.

Níkko und ich waren mal wieder nicht untätig. Als uns dieses (folgende) Foto in die Krallen kam, konnten wir uns noch seeeeeehr gut daran erinnern. Ans Baden! Pfui deibel. Muss das denn wirklich sein? Anscheinend. Und als wir noch zu dritt waren, hat sie das alles eben praktischerweise “in einem Aufwasch” erledigt und uns gemeinsam in die Badewanne gesteckt. Aber *gröhl*, blöd wie die ist, hatte sie damals nicht bedacht, dass wir uns, pfiffig wie wir ja nun mal sind, durchaus bei fehlenden Sicherheitsmaßnahmen selbtstständig machen könnten.

Das war natürlich ein Spaß für uns alle! Denn: erst wurden wir abgeduscht, dann sanft und mit mildem Zeugs “eingeseift”, und dann begann plötzlich die tierische “Völkerwanderung”, weil wir nach und nach und das im nassen und eingeseiften Zustand. Mann hat sich Frauchen darüber “gefreut”, die hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Denn erst bin ich, Dandy, dieser Badewannenhölle entflohen. Also Frauchen hinterher. Während dessen kam Níkko drauf, er könne das auch, und als Frauchen mich mühsam wieder eingefangen hatte, ging schon der nächste Hund flöten. Den Abschluss bildete Tubbs. Das war echt cool, Menschenmama mal beim Hundejogging, was sie an diesem Tag erfunden hat, zuzusehen.

Keine Angst, alles ging gut, niemandem ist was passiert. Frauchens Sorge war lediglich, dass wir uns hätten verletzen können. Daraus hat sie gelernt. Klar hat sie jahrzehntelange Hundeerfahrung, aber bis auf unsere beiden Vorgänger (zu denen Tubbs gehörte) gab es – außer in ihrer Kindheit, aber das war sie mit solchen Aufgaben nicht betraut – immer nur einen Hund, den es zu babä, d.h. zu badenbändigen, galt. Sie hat daraus gelernt, und wenn es heutzutage mal erforderlich wird, uns zu baden, fixiert sie uns vorsichtshalber am Haltegriff. Und das einzig aus dem Grund, weil es glatt ist und wir immerhin ausrutschen könnten.

 

in meiner badewanne bin ich kapitän von links nach rechts: Dandy, Tubbs, Níkko

 

Logisch: wir werden nicht oft gebadet, weil Frauchen weiß, dass dieses nicht gut für uns wäre. Aber manchmal, wenn wir einen Spaziergang so richtig genossen haben, so mit im Dreck wälzen & Co., dann duften wir besonders nach “Welt” und sehen dementsprechend aus. Und ab und zu müssen auch unsere Fönwellen neu gelegt werden. Aber sie legt keinen Wert darauf, uns nach einem Rassestandard zu frisieren, für sie steht immer im Vordergrund, dass es gut für uns ist und wir uns wohlfühlen. Für sie ist ein Hund ein Lebewesen und kein Prestigeobjekt. Und das finden wir saugut so.

Allez, wir wünschen allen bloggenden Hunden, dass sie heute von Wasserstrahl und Shampoo verschont bleiben und das Wochenende mit ihren Zweibeinern so richtig in vollen Zügen genießen können.

Seid und bleibt schön brav, damit eure Dosenöffner nicht auf dumme Gedanken kommen und seid lieb gegrüßt von

Dandy & Níkko

 

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post

Kay 11/13/2010 12:36


Das kenne ich! Mein Brutus empfindet die Höllenbadewanne auch als Tierquälerei auf allerhöchstem Niveau! Sein Blick schreit dann immer geradezu " Wie kannst Du mir DAS antun?!"